Die Geokomposite High Friction Tenax HF zeichnen sich durch die hohe Reibung aus, die sie an der Schnittstelle zwischen Geokomposit und undurchlässiger Membran entwickeln, und finden Anwendung bei der Abdeckung von Deponien und kontaminierten Standorten: Dank Tenax HF ist es möglich, die Neigung der Abdeckung einer Deponie zu erhöhen und so deren Volumen und langfristige Wirtschaftlichkeit zu steigern.

HF-Geokomposite werden durch industrielle Laminierung eines HDPE+EVA-Bipolymer-Netzes und eines oberen Geotextils zur Trennung und Filterung hergestellt. Die HDPE-Komponente gewährleistet die Entwässerung, während die EVA-Komponente den Reibungswinkel der Grenzfläche auf einen Wert von bis zu 36° erhöht, der über dem natürlichen Wert vieler Böden liegt, die typischerweise für die Abdeckung verwendet werden.

Flyer Tenax HF
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Broschüre Deponien und kontaminierte Standorte
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Porto Scuso (CI)
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TENAX HF

Die innovative Bi-Polymer-Struktur des Drainagenetzes ist das Ergebnis der langjährigen Erfahrung und des fundierten Wissens von Tenax in der Verarbeitung von thermoplastischen Polymeren: Dank der intern entwickelten Technologie ist Tenax in der Lage, immer leistungsfähigere und zuverlässigere neue Produkte anzubieten.
Das Bi-Polymer-Netz aus HDPE+EVA wird in einem einzigen kontinuierlichen Extrusionsverfahren hergestellt, wobei die beiden Polymere ein einziges Element mit rautenförmiger Maschenstruktur bilden, das mit verschiedenen Neigungen und Materialien getestet wird.
Die Reibungsfestigkeit an der Schnittstelle zwischen zwei Geokunststoffen kann durch einen speziellen Test gemessen werden, der in der europäischen Norm EN 12957-2 beschrieben ist.

Die Vorrichtung besteht aus einer starren Platte mit einem Scharnier an einem Ende; mittels eines mechanischen Übertragungssystems wird die Platte ausgehend von der horizontalen Ausgangsposition geneigt, wobei die Neigung mit einer konstanten Winkelgeschwindigkeit von 3° pro Minute erhöht wird.
Über dieser Fläche befindet sich ein Kasten, der über ein System mit Rädern mit sehr geringer Reibung mit der Fläche verbunden ist und frei auf dieser gleiten kann.

Die Geokunststoffe, für die der Reibungswinkel der Grenzfläche bestimmt werden soll, werden einer auf der horizontalen Ebene und einer im Inneren des beweglichen Kastens positioniert. Auf Letzteren wird eine Platte gelegt, die mit Gegengewichten verbunden ist, die auf die Kontaktfläche eine Nennlast von 5 kPa ausüben können.
Wenn die Neigung des Geräts den Grenzwinkel für die Grenzfläche erreicht, gleitet die obere Box und der Test ist beendet. Ausgehend vom gemessenen Winkel wird der Reibungswinkel der Grenzfläche bestimmt.