Ein Sprichwort besagt: „Ein Mann im Gemüsegarten ist ein toter Mann“, und doch haben in den letzten Jahren immer mehr Menschen die Freude daran wiederentdeckt, einen Teil ihrer Lebensmittel selbst anzubauen – angetrieben von dem Wunsch, unverfälschte Produkte auf den Tisch zu bringen, Verschwendung zu reduzieren und einen nachhaltigeren Lebensstil zu führen. Dank des technologischen Fortschritts, beispielsweise durch automatisierte Bewässerung, erfordert die Pflege eines Gemüsegartens heute nicht mehr den gleichen Aufwand wie früher. Darüber hinaus bietet der Gemüsegarten angesichts des wachsenden Interesses an Nachhaltigkeit eine Möglichkeit, Verpackungsmüll zu vermeiden, Transportwege in der Lebensmittelkette zu verkürzen und einen bewussteren Konsum zu fördern.
Gärtnern bedeutet heute nicht nur, die eigenen Auswirkungen auf die Umwelt zu verringern, sondern auch Strategien anzuwenden, um diese Erfahrung zu einem bereichernden Moment zu machen – nicht nur, weil man gesunde Lebensmittel produziert, sondern auch, weil, wie einige Studien nahelegen, die Arbeit auf dem Feld offenbar den Blutdruck senkt, den Cortisolspiegel reduziert, das Immunsystem stärkt und den Körper mit einem im Boden vorkommenden Bakterium, dem Mycobacterium vaccae, in Kontakt bringt, das als natürliches Antidepressivum wirkt. Doch es gibt noch einen weiteren, subtileren Effekt: Der Gemüsegarten zwingt dazu, sich mit der Zeit auseinanderzusetzen. Im langsamen Rhythmus des Wachstums und des Wechsels der Jahreszeiten kommt der Geist zur Ruhe, die Aufmerksamkeit wird erneuert, Stress löst sich auf. Dies bedeutet jedoch, den Raum intelligent zu nutzen: die Pflanzen zu schützen, ohne auf invasive Lösungen zurückzugreifen, und Strukturen zu schaffen, die das Wachstum der Kulturen begleiten und deren Gesundheit und Ertrag verbessern.
Einer der am meisten unterschätzten Feinde des Hausgartens ist beispielsweise weder Trockenheit noch Pilzkrankheiten: Es sind die Vögel. Frisch eingepflanzte Samen, blühende Knospen und reifende Früchte sind für Vögel leckere Häppchen, die einen Großteil der Ernte gefährden können – oft, ohne dass wir es rechtzeitig bemerken. Um dieses Problem zu lösen, bietet Tenax Ortoflex an, ein Vogelschutznetz aus Polypropylen mit einer Maschenweite von 8 x 10 mm, das entwickelt wurde, um Pflanzen auf einfache und nicht-invasive Weise zu schützen: keine Schäden für die Tiere, keine Chemikalien, keine Komplikationen. Es kann direkt über die Pflanzen gelegt, über die Kronen von Obstbäumen gespannt oder an Stützkonstruktionen befestigt werden. Es lässt Luft, Wasser und Licht durch, ohne das Wachstum zu behindern. Es ist UV-stabilisiert, hält allen Jahreszeiten stand und ist Jahr für Jahr wiederverwendbar.
Eine der wirksamsten Strategien zur Steigerung der Produktivität besteht hingegen darin, das vertikale Wachstum von Kletterpflanzen zu nutzen. Tomaten, Gurken, Buschbohnen, Erbsen und viele andere Sorten wachsen besser, wenn sie sich nach oben entfalten können. Die Pflanzen nehmen nicht nur weniger Platz ein, sondern profitieren auch von einer besseren Lichteinstrahlung und einer besseren Belüftung, wodurch die Feuchtigkeit auf den Blättern und das Risiko von Pilzkrankheiten verringert werden. Dazu benötigen sie jedoch eine stabile Stütze, um gut wachsen zu können. Ohne Stütze knicken die Stängel ein, die schweren Früchte berühren den Boden und verderben, die Lichteinstrahlung wird ungleichmäßig, was zu geringeren Erträgen und schlechterer Qualität führt. Steel Up ist die kunststoffbeschichtete Stahlstütze von Tenax mit einer rauen Außenoberfläche, die so konzipiert ist, dass sie die natürliche Verankerung der Pflanzen fördert, ohne dass ständiges Anbinden erforderlich ist. Das spitze Ende lässt sich leicht und ohne Werkzeug in den Boden stecken. Da es innen hohl ist, ist es leicht, aber widerstandsfähig, rostet nicht und hält allen Witterungsbedingungen stand. Erhältlich in fünf Größen (von 90 cm bis 210 cm Höhe) eignet es sich für Pflanzen unterschiedlicher Größe und Wuchskraft.
Pflanzen wachsen jedoch nicht alle gleich schnell und erreichen auch nicht alle die gleiche Höhe: Aus diesem Grund ist ein feststehender Stützpfahl oft keine dauerhafte Lösung, denn sobald die Pflanze ihn überragt, tritt das Problem erneut auf. Steel Up Modular erfüllt diese Anforderung mit einem einfachen Konzept: Es handelt sich um einen modularen, kunststoffbeschichteten Stahlstützpfahl mit einem Durchmesser von 16 mm, der durch Hinzufügen eines zweiten Elements verlängert werden kann. Die Module, die in Längen von 60 und 90 cm erhältlich sind, lassen sich miteinander verbinden, um Saison für Saison die erforderliche Höhe zu erreichen: Mit anderen Worten – die Stütze wächst mit der Pflanze mit.
In einer Zeit, in der Nachhaltigkeit oft mit großen industriellen oder infrastrukturellen Umwälzungen in Verbindung gebracht wird, kann auch ein privater oder gemeinschaftlicher Gemüsegarten zu einem Ort werden, an dem bewährte Praktiken gelebt werden. Und am Ende möchte man fast sagen: Von wegen „toter Mann“ – heute ist der Gemüsegarten einer der besten Orte, an denen man sich aufhalten kann.