Klima: Wie geht man mit steigenden Temperaturen um?

  • 9. Juli 2026
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Klima: Wie geht man mit steigenden Temperaturen um?
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Die Erde glüht. Das ECOSTRESS-Instrument der Internationalen Raumstation hat während eines der heißesten Sommer der letzten Jahrzehnte europäische Städte aus der Vogelperspektive fotografiert, und die Satellitenbilder von Rom, Paris und Madrid zeigen intensiv rote Flecken: Die im Beton gespeicherte Wärme ist sogar aus dem Weltraum sichtbar. Der Wärmeinseleffekt ist ein mikroklimatisches Phänomen, das auftritt, wenn die Temperaturen in einer Stadt deutlich höher sind als in den umliegenden ländlichen Gebieten. Die Überhitzung wird durch die Wärmeaufnahme künstlicher Oberflächen wie Straßen, Gebäude und Pflasterungen verursacht. 

Angesichts dieser Zahlen überdenken die europäischen Städte ihr Selbstverständnis. So auch in Paris, wo die Seine wieder zum Baden geeignet ist und sich der Canal Saint-Martin in ein Freibad verwandelt hat; in Jerez de la Frontera sind die Straßen zu Weinlauben geworden, während Mailand das Gelände des ehemaligen Alfa-Romeo-Werks im Stadtteil Portello in einen öffentlichen Park umgestaltet hat, der um drei grüne Hügel herum angelegt ist und so eine städtische Narbe heilt.

Smart Cities füllen sich mit Klimazonen und setzen Strategien der „Entasphaltierung“ um, d. h. die Entfernung des Asphalts von Straßen, Parkplätzen, Plätzen und Schulhöfen, um den darunterliegenden Boden wieder freizulegen. Bäume, Rasenflächen, Wasserläufe und Parks werden zu Klimainfrastrukturen, also zu Instrumenten, die in der Lage sind, die lokalen Temperaturen zu senken, Hitzestress zu verringern und die Lebensqualität in den am dichtesten bebauten Stadtvierteln zu verbessern.

Während sich die Metropolen unter dem Druck des Klimawandels darauf einstellen, eine der begehrtesten Ressourcen unserer Zeit zu produzieren – nämlich Kühle –, entdecken die Städte des Mittelmeerraums den alten Luxus des Schattens wieder, und zwar durch Arkaden, Pergolen und Fensterläden, aber nicht nur. Eine der unmittelbarsten und wirksamsten Lösungen für alle, die einen offenen Bereich, eine Terrasse, einen Parkplatz, einen Garten oder einen Erholungsbereich bewirtschaften, sind Schattennetze: technische Lösungen, die darauf ausgelegt sind, die direkte Sonneneinstrahlung auf Oberflächen zu reduzieren und so die gefühlte Temperatur zu senken, ohne dass bauliche Maßnahmen erforderlich sind.

Die Sonnenschutznetze der neuen Generation sind so konzipiert, dass sie den richtigen Schutzgrad gewährleisten, ohne die Luftzirkulation vollständig zu blockieren, wodurch das Risiko der Bildung von Hitzestau vermieden wird – genau wie unser Tenax Soleado-Sortiment, das aus gewebten HDPE-Netzen besteht, die horizontal als Sonnenschutz installiert werden können und in der Lage sind, direktes Licht zu filtern und die Wärmebelastung der darunterliegenden Flächen zu reduzieren, ohne die natürliche Belüftung zu beeinträchtigen.

Das Sortiment umfasst mehrere Ausführungen mit einem Sonnenschutzgrad von 70 bis 100 % und einer Farbpalette, die sich optisch nahtlos in unterschiedliche Umgebungen einfügt – vom Grün eines privaten Gartens bis zum Grau eines modernen städtischen Raums. Alle Produkte sind UV-beständig, um langfristig zu halten, ohne an Farbe oder Leistung zu verlieren, und sind leicht und flexibel genug, um mit einfachem Zubehör montiert zu werden – auch ohne spezielle technische Kenntnisse.

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