Wir sind immer alle in Cortina
Manche nennen es Nostalgie, andere Tradition, wieder andere einfach nur Trend. Aber in Wahrheit sind wir alle immer noch in Cortina d'Ampezzo.
Wir sind heute hier, wie vor einem Jahr, als Kristian Ghedina, Rockstar der Abfahrt, der Geschwindigkeit zu Mythos und Spektakel gemacht hat, wiederholte: „No risk, no fun“. Mitten auf der Piste sitzend, Schauplatz vieler Freuden und Leiden, beschrieb er uns sein sportliches Leben „am Limit“ – wie er im Podcast erzählt. Und auf dieser Piste gelang Federica Brignone während dieser Olympischen Spiele eine sportliche Meisterleistung „am Limit“, indem sie die schnellste Zeit auf der Piste Olimpia delle Tofane erzielte und Gold gewann, nur wenige hundert Tage nach ihrer schweren Verletzung am Bein und am Kreuzband.
Ein Gefühl, das uns an die Jahre der „Valanga Azzurra” und Alberto Tomba erinnerte, der das technische Skifahren zu einem globalen Spektakel machte. Sogar das Festival von Sanremo unterbrach 1988 seine Live-Übertragung, um den zweiten Durchgang des Spezialslaloms der Olympischen Spiele in Calgary zu übertragen, bei dem er Gold gewann.
Sie können sich also vorstellen, wie aufgeregt Paolo Molteni war, als er das Interview über die 60-jährige Geschichte unseres Unternehmens vor dem riesigen Plakat von Alberto Tomba im legendären Grand Hotel Savoia in Cortina, Drehort des Kultfilms „Vacanze di Natale” der Brüder Vanzina, aufzeichnete.
Heute wie gestern ist Cortina der Ort, an dem das olympische Feuer zur Kultur geworden ist. Hier ist Skifahren nicht nur Sport, sondern auch Fantasie, Kino, Mondänität. Es ist das riesige Foto des Helden, das im Hotel hängt, es ist die Piste, die unter den Tofane hindurchführt, es ist das Publikum, das den Atem anhält, wenn ein Athlet 120 km/h überschreitet und Grenzen in Spektakel verwandelt. Und seit 60 Jahren ist Tenax dabei, heute wie gestern.