Nachhaltigkeit bedeutet Widerstandsfähigkeit: Die Rolle von Tenax bei der Bewältigung des Klimawandels

  • 18. Juni 2026
  • 4 Minuten Lesezeit
Nachhaltigkeit bedeutet Widerstandsfähigkeit: Die Rolle von Tenax bei der Bewältigung des Klimawandels
Unternehmensnachrichten

Die Klimakrise ist kein Zukunftsszenario mehr, sondern eine Realität, die Regionen, Städte und Infrastrukturen erfasst und die Art und Weise verändert, wie wir leben, bauen, anbauen und die Umwelt um uns herum schützen.

Dies bestätigen die neuesten Daten der Weltorganisation für Meteorologie (WMO), die in ihrem Bericht „State of the Global Climate 2025“ die letzten elf Jahre als die wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen bezeichnet und hervorhebt, dass Extremereignisse – von Hitzewellen über Starkregen bis hin zu tropischen Wirbelstürmen – immer gravierendere Auswirkungen auf Gesellschaften und Volkswirtschaften haben. Auch in Italien sieht das Bild nicht anders aus: Laut dem „Rapporto CittàClima 2025“ von Legambiente wurden von 2015 bis September 2025 811 extreme Wetterereignisse verzeichnet, davon allein 97 in den ersten neun Monaten des Jahres 2025.

Es ist mittlerweile offensichtlich, dass der Klimawandel nicht mehr nur die Durchschnittstemperatur des Planeten betrifft, sondern auch die Sicherheit der Gebiete, die Stabilität der Infrastruktur, die Verfügbarkeit von Ressourcen, den Schutz der Kulturen und die Lebensqualität der Gemeinschaften. Aus diesem Grund sind wir der Ansicht, dass man bei der Nachhaltigkeit nicht mehr nur von der Verringerung der Umweltbelastung sprechen kann, sondern dass zwangsläufig auch das Konzept der Resilienz berücksichtigt werden muss, d. h. die Fähigkeit natürlicher, städtischer und produktiver Systeme, Schocks zu widerstehen, sich an Veränderungen anzupassen und weiterhin sicher und effizient zu funktionieren.

Wir bei Tenax arbeiten in diesem Sinne und tragen dazu bei, ein Gleichgewicht zwischen Entwicklung, Umwelt und Menschen zu finden. Eine Vision, die sich nicht auf die industrielle Leistung beschränkt, sondern die Auswirkungen der Geschäftstätigkeit auf die Umwelt, die Gemeinschaften und die Regionen berücksichtigt, in denen die Lösungen zum Einsatz kommen. Angefangen bei der Rolle der Materialien: Die Auswahl der Rohstoffe, die Langlebigkeit der Produkte, die Möglichkeit der Wiederverwendung und des Recyclings, die Reduzierung von Abfall sowie das Augenmerk auf leichtere, modulare und leistungsfähigere Lösungen sind zentrale Elemente eines auf die Kreislaufwirtschaft ausgerichteten Ansatzes. Das Ziel ist klar: die Auswirkungen der aktuellen Produkte zu verringern und gleichzeitig den Kunden dabei zu helfen, ihre eigene Umweltbelastung zu reduzieren.

Echte Nachhaltigkeit bedeutet heute, konkret auf klimatische Notfälle reagieren zu können – eine Herausforderung, der sich Tenax durch die Entwicklung von Schutz- und Sanierungslösungen stellt. Im Tiefbau ermöglicht der Einsatz von Geokunststoffen die Minderung hydrogeologischer Risiken und schützt so Böden und Infrastruktur, während im Landwirtschafts- und Gartenbausektor widerstandsfähige Lösungen die Kulturen vor Temperaturschwankungen und Umweltgefahren schützen und so Produktionskontinuität und Ernährungssicherheit gewährleisten. Schließlich fördern im industriellen Bereich fortschrittliche Filtersysteme die Einsparung und Rückgewinnung lebenswichtiger Ressourcen wie Luft und Wasser, wodurch Emissionen reduziert und die Umwelt geschützt werden.

Das Engagement von Tenax im Bereich der Nachhaltigkeit beschränkt sich nicht nur auf die eigenen Produkte, sondern erstreckt sich auf die gesamte Produktionskette: Auf industrieller Ebene arbeiten wir an der Steigerung der Energieeffizienz und dem Einsatz von Wasser im geschlossenen Kreislauf zur Kühlung der Produktionsanlagen, an der Verwertung von HDPE- und PP-Abfällen sowie am zunehmenden Einsatz von recyceltem Kunststoff und biologisch abbaubaren Materialien. Der EPD-Zertifizierungsprozess stellt einen weiteren Schritt hin zu einer transparenteren und strukturierteren Messung der Umweltauswirkungen unserer Produkte dar.

In einem Kontext, in dem die Klimakrise systemische Antworten erfordert, besteht der Beitrag der Unternehmen auch darin, Innovation, Materialien und technisches Know-how in konkrete Lösungen umzusetzen. Doch Vorsicht: Aus unserer Sicht reicht es nicht aus, durch effizientere industrielle Prozesse besser zu planen und besser zu produzieren. Es gilt auch, konkret zu widerstandsfähigeren Infrastrukturen beizutragen, wie es die Agenda 2030 der Vereinten Nationen vorsieht, die in den Zielen 9 und 11 einerseits von Unternehmen, Innovation und Infrastruktur und andererseits von nachhaltigen Städten und Gemeinden spricht. Zwei Bereiche, in denen Tenax seine Rolle wahrnimmt und Lösungen bereitstellt, die die Entwicklung widerstandsfähiger Infrastrukturen und sicherer, nachhaltiger und auf das Gemeinwohl ausgerichteter städtischer Umgebungen unterstützen.