Grün schlägt neue Wege ein: Der Trend zu vertikalen Gärten, der die Welt im Sturm erobert

  • 15. Mai 2026
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Grün schlägt neue Wege ein: Der Trend zu vertikalen Gärten, der die Welt im Sturm erobert
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Heute verändert sich die Perspektive auf das Grün. Es wächst in die Höhe, rankt empor und bedeckt Wände, Balkone, Zäune und Fassaden. Grün wird zu Architektur, zu Stadtmöblierung, hält auf neue Weise Einzug in die Städte und verwandelt Mauern, Dächer und vertikale Flächen in Lebensräume. Das ist der Trend zum vertikalen Grün, eine Entwicklung, die aus der Begegnung von Design, Architektur und dem Bedürfnis nach Natur entsteht. 

Eines der bekanntesten italienischen Beispiele ist der „Bosco Verticale“ in Mailand, entworfen vom Studio Boeri: ein wahrer bewohnter Wald mit 800 Bäumen, 4.500 Sträuchern und 15.000 Pflanzen. In Madrid hingegen hat das Grün das kulturelle Herz der Stadt umhüllt: Über 15.000 Pflanzen bedecken die 460 m² große Wand neben dem Gebäude des CaixaForum. In Paris ist das von Jean Nouvel entworfene Musée du quai Branly ein weiteres ikonisches Beispiel: Eine begrünte Fassade umhüllt das Gebäude wie ein hängender Garten, der Hunderte von Arten aus verschiedenen Regionen der Welt beherbergt. Auch das One Central Park in Sydney trägt die Handschrift von Patrick Blanc, wo der Park auf die Türme „klettert“: Die Vegetation bedeckt etwa 50 % der Fassade und verwandelt das Gebäude in eine grüne Ikone der Skyline der Stadt.

Gebäude als Landschaften – ein architektonisches Konzept, das mittlerweile weltweit verbreitet ist und nicht nur eine Marotte einiger großer Namen der zeitgenössischen Architektur darstellt: Denken wir beispielsweise an das Oasia Hotel Downtown in Singapur, dessen Turm mit einer durchbrochenen roten Fassade verkleidet ist, an der 21 verschiedene Kletterpflanzen wachsen, die dafür sorgen sollen, dass sie üppig bleibt und verschiedenen klimatischen Bedingungen standhält. Oder auch der Komplex „1000 Trees“ in Shanghai, der das Gebäude in eine Art bewohnten Stadtberg verwandelt hat. Die gleiche Entwicklung findet sich in Dachgärten wieder, wo das Dach aufhört, eine einfache technische Überdachung zu sein, und zu einem Lebensraum wird: Ein Beispiel dafür ist der Sky Garden des Wolkenkratzers 20 Fenchurch Street in London, auch bekannt als „Walkie Talkie“, der einen öffentlichen Panoramagarten mit 360-Grad-Blick auf die Stadt, Terrassen, Restaurants und interne Grünflächen beherbergt. In Kopenhagen umfasst die Dachlandschaft auf dem Dach des CopenHill sogar eine Skipiste, Wanderwege, Aussichtsbereiche, Kletterwände, Sträucher und Bäume. 


Doch vertikale Begrünung ist nicht nur der großen internationalen Architektur vorbehalten. Das gleiche Prinzip setzt sich zunehmend auch im privaten Bereich durch: Ein Balkon, eine Außenwand, ein Zaun, ein kleiner Innenhof oder eine Terrasse können zu begrünten Flächen werden, die die Atmosphäre eines Raumes völlig verändern. Um dies auf einfache und modulare Weise zu realisieren, bietet Tenax verschiedene Lösungen an, die darauf ausgelegt sind, vertikale Begrünung in Innen- und Außenbereiche zu bringen: von modularen Paneelen mit Kunstblättern aus Polyethylen, die sich ideal für die Gestaltung dekorativer, optisch beeindruckender Grünwände eignen, bis hin zu ausziehbaren Spalieren aus Naturholz oder PVC mit Zierblättern, die sich perfekt zum Abschirmen und Aufwerten von Balkonen und Terrassen eignen, bis hin zu Dekokugeln mit Kunstblättern, die dazu gedacht sind, Blumentöpfe, Eingangsbereiche und Außenbereiche mit Details zu bereichern, die von natürlicher Vegetation inspiriert sind. Kurz gesagt: Mit Tenax wird der Trend der vertikalen Begrünung zu einer erschwinglichen Lösung für den Alltag, ideal, um eine anonyme Wand in einen kleinen Garten zu verwandeln.